Türkei warnt EU vor Verzögerungen beim Aufheben der Visumspflicht

von Bernd Wolfgang Meyer (Kommentare: 0)

https://de.nachrichten.yahoo.com/t%C3%BCrkei-warnt-eu-verz%C3%B6gerungen-beim-aufheben-visumspflicht-083419947.html

Der Nebel lichtet sich.

Bis Ultimo November erwartet die Türkei, vorbehaltlich der Gutschrift über 3 Milliarden Euro Honorar für das dann abgelaufene Jahr bewiesener Anteilnahme in der Flüchtlingskoordination, die verbriefte Freistellung von der Visumpflicht aller ihrer Bürger und der positiven politischen Unterstützung der Frau Merkel, die verspricht, die Türkei aufgrund derer humanitären Tatbeweise vorbehaltlos in die EU als 29. Mitgliedstaat aufzunehmen.  "Die humanitären Verdienste der Türkei in der Kreation von Flüchtlingsmassen und derer uneigennützigen sozialen Absicherung auf eigens planierten Arealen qualifizieren die Türkei zu einem ordentlichem Mitglied der humanistischen Europäischen Union, der ich mich nicht zu verweigern gedenke."

Zwar ist ein Versprechen der EU beinahe so viel wert, wie ein Vertrag, aber die Türkei legt Wert darauf, die gesammelten Versprechen lieber in einem verbindlichem Vertrag zu subsummieren.  Der wesentliche Protokollpunkt der Visumfreiheit liegt der Türkei natürlich besonders am Herzen, da befürchtet werden muß, daß der Einfluß der größten Minderheit in der BRD durch Überlagerung anderer großer Minderheiten tangiert wäre, so der Türkei der relevante Ausgleich nicht zugestanden würde. Dem schließt sich die Kanzlerin verständnivoll an, weil es auch in ihrem Interesse steht, keine syrische Mehrheit aus Neubürgern vieler unbekannter Staaten unter den Minderheiten aufkommen zu lassen, weil dies den deutschen Bürger unvorteilhaft erregen und verärgern könnte.

Wenn also die gegenwärtigen türkischen Interessen wunschgemäß berücksichtigt werden, verspricht die Türkei, die Zugangswege zur ägäischen Küste für Ortsunkundige zu erschweren, etwa durch Demontage der Orts- und Verkehrsschilder, durch Baumaßnahmen, für die Deutschland extra zahlen wird, oder auch durch Einsatz nichtklimatisierter Busse, soweit die Strecken nicht von den Touristenhorden genutzt werden. Auch zivilcouragierter Einsatz unerschrockener Personen, die am Wegesrand den Finger mal nach Süden, mal nach Osten, ausstrecken, ist vorstellbar.

Weiterhin gibt die Türkei einige Flugplätze frei, auf denen die Bundesrepublik, ausserhalb der Touristensaison, die Flüchtlinge bequem nach Deutschland fliegen darf, vorausgesetzt, Liquiditätsbeweis für Begleichung der Lande- und Startgebühren wird rechtzeitig erbracht, denn die nutzen sich ja rasch ab, und als unabdingbare Erfordernis, die entstehenden Kapazitäten der Flüchtlingsverwertung in der BRD auch zu nutzen und auszulasten. Eine internationale humanitäre Geste, die Stress, Mühen, Aufregung, Erschöpfung, Verzweiflung und vieles mehr von den Flüchtlingen nimmt und ihnen den Schwimmunterricht und das Ertrinken nach dem Schwimmunterricht nimmt. Die UNO wird das ganz toll finden und Obama auch.

Prophylaktisch bietet die Türkei günstig einen Pott weißer Farbe an, einen Wanderstreifen über die Borporusbrücke zu pinseln, so Deutschland Interesse signalisiert, die Produktion von NATOdraht aufrechtzuerhalten, Bulgarien und gleich auch Rumänien zu verdrahten. Dieser Weg könnte durch Umleitungsschilder von den Flüchtlingen während der Touristensaison genutzt werden. (Was ist eigentlich aus den Wanderwegen der Wildtiere geworden)

Griechenland wird 500 Millionen von der EU erhalten, Zelte zu erwerben, und den Flüchtlingen zu verdeutlichen, daß da am Arsch der Welt, nicht überaus fern von Idomeni, ein Land existiert, daß sich Albanien nennt und von dem Niemand bisher gehört hat. Dort gibt es muddstreets, durch die sich trefflich waten läßt, so das Fernsehen kommt und Bilder knipst. Der Gabe von 500 Millionen werden alle 28 Länder zustimmen, weil Deutschland unter der Hand verdeutlicht, daß von Niemandem Zahlung erwartet wird, weil Deutschland darin die größte Expertise aufweist und Jeder bitte so tun möge, einen beitrag zu leisten, damit Niemand Anders erfährt, daß Nieman einen Beitrag leistet, weil Deutschland sich das vorbehalten hat. Das wird von der Merkelpropaganda als Ende der EU Krise verkauft und Merckels Erfolgkonto gutgeschrieben, bei der nächsten Wahl beherzigt zu werden.

Im Sommer werden die Griechen die 500 Millionen erschöpft haben und die nächste Rate erhalten. Eine Selbstverständlichkeit, wie Merckel betonen wird. FRAPORT wird das Konzept veröffentlichen, nach dem die Flüchtlinge von den FRAPORT Flugplätzen in Griechenland direkt abgeholt werden können, ihnen die Gefahren im Land der Skipetaren, dem räuberischem kleinem Bergvolk zu ersparen, nachdem sie die ungewohnte Seereise auf dem Floßsack schon mal überstanden haben.  Gabriel, kleines dickes, (polnische Bloggerin) wird das gut finden und seine Kanzlerin empfehlen.

Also ist berücksichtigt, daß auch dieses Jahr erneut anderthalb Millionen Flüchtlinge aus Syrien eingebracht werden, von denen wiederum siebenhunderttausend gezählt werden. Aber es sind auch schon 22 abgeschoben worden. So eine Merckel und so eine Chance werden die Linken ja sicherlich nicht noch einmal bekommen. Und es soll sich ja auch lohnen. Merckel wird von der Geschichtsschreibung als die Person gefeiert werden, der es auf Anhieb gelungen ist, die Bevölkerung Deutschlands erstmals über die 90 Millionen zu heben und greifbar an die hundert Millionen zu kommen, um auf Augenhöhe mit dem künftigem Partnerstaat Türkei die Brocken einer vormaligen EU zusammenzukehren. Auch wäre es unverantwortlich, die hunderttausend Sozialarbeiter, Lehrer, Wachleute, Putzfrauen, Polizisten, Verwaltungsbeamter, Psychotherapeuten, Rechtsanwälte und Seuchenspezialisten und Ökonomieschwachköpfen mit Professur Rang, wieder zu entlassen, wo man ihnen gerade erst Hoffnung auf eine glänzende Zukunft vermittelt hat. 

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