Merkelsche Ökonomie

von Bernd Wolfgang Meyer (Kommentare: 0)

Professor Sinn meint, dass die im Raum stehende Kostenberechnung pro Asylanten, oder "Flüchtling" mit 450 000 Euro noch zu optimistisch angenommen wird. Diese Berechnung beinhaltet alle Kosten, einschließlich der Infrastruktur und dem letztlichem Rentenanspruch. Ganz sicher sind in dieser Rechnung keinesfalls die Kosten des erforderlichen Wohnraums und die medizinische Versorgung enthalten. Auch werden die Kosten und Folgekosten der Produktion leistungsloser Arbeitsplätze nicht berücksichtigt worden sein.

In einer optimistischen Kalkulation lassen sich 50 000 Euro Kosten in den ersten 12 Monaten annehmen, die die vorstehenden Kosten berücksichtigen. Geht man von der Lebenserwartung eines Dreißigjährigen aus, der fünundsiebzig wird, bleiben für produktive Arbeit sechsunddreißig Jahre, von denen 4 für Bildung und Lehrzeit abzuziehen sind, wie auch im positivsten Falle weitere 4 Jahre bis zum Antritt einer dauerhaften Arbeit. An produktiver Arbeitszeit verblieben 28 Jahre bis zum Eintritt der Rente, die aufgrund geringer Vorsorge definitiv als Grundsicherung vom Steuerzahler zu begleichen wäre und 9 Jahre andauerte. Allein die Grundsicherung würde mit 130 000 Euro zu buche schlagen, so man die Verwaltungskosten ausser acht ließe. Eine über die Verbrauchsteuern hinausgehende Steuerzahlung steht nicht zu erwarten. Vielmehr dürfte der Immigrant über die gesamte Laufzeit seiner produktiven Arbeitsphase zusätzlich Wohngeld in Anspruch nehmen.  Folglich würde er über die gesamten 45 Jahre dieses Beispiels, auch als Arbeitnehmer, Empfänger staatlicher Zuschüsse bleiben. Zu addieren wären Familiennachzug und Sozialansprüche, wie Kindergeld und Krankenversicherung in seiner Heimat und Lohnsteuerminderungen aufgrund Hausratsbeschaffungen.  

Davon ausgehend, dass selbst Politik und Ämter davon ausgehen, dass 40 Prozent der Immigranten (geschönt) unvermittelbar sind, immer vorausgesetzt, dass bei effektiv wohl fünf Millionen deutscher Arbeitsloser überhaupt Bedarf an Arbeitskräften besteht, wird uns der der zumindest weitgehend arbeitslose Immigrant eher 640 000 Euro kosten, anstelle von 450 000, oder gar den paar Euros, die die Medien uns weismachen wollen. Und zwar ohne die Kosten für völlig unproduktive jobs, wie "Sozialarbeiter", Psychologen, Traumatherapeuten und aller Art von Experten, deren Infrastruktur ebenfalls zu bezahlen ist. Und natürlich sind die 50 Milliarden anteilig aufzuschlagen, die uns die gegenwärtigen Erfolge unserer politischen Eliten bescheren. Die freundliche Aufnahmebereitschaft der sicheren Länder, Ausgleich für die Mühen der Türkei und die neuerlichen Gaben an Griechenland.

Ökonomischer Sachverstand würde zwingend fordern, den Immigranten mit monatlich 500 Euro Frührente für seine Leistung, des illegalen Grenzüberschritts, lebenslang zu belohnen, so er in der Heimat siedelt. Bei der derzeitigen Anzahl der Anspruchnehmer kämen wir mit 270 Millionen im Jahr überaus glimpflich davon, vollbrachten eine gute Tat und könnten Merkel nicht überaus böse sein. Für unser reichstes Land überhaupt ist das nicht mehr, als die Kaffeekasse, für die wir ja gerne arbeiten, im Bewusstsein, dass wir als tributpflichtiges Land nicht zuletzt auch aus moralischen Gründen natürlich, etwas abgeben müssen, all unsere Verbrechen zu sühnen. Und wenn nicht genug zusätzliche Arbeit geboten wird, können wir uns ja weiter verschulden; das merkt ja keiner.

Bei Verbleib der letztes Jahr infiltrierten Ankömmlinge, so man sich mit den offiziellen Zahlen begnügen möchte, summiert sich das alles auf 640 Milliarden Euro, zu denen sich weitere 60 Milliarden gesellen, so man Jedem eine Stube und eine Waschschüssel zugesteht. Hätte man diese Summen, könnte man jeder deutschen Frau, die bereit ist, ein Kind zu produzieren, 700 000 Euro per Geburt zustecken, den Zuzug auszugleichen und die angebliche Demographielücke zu schließen. Aber besser ist natürlich fremder Zuzug und die potentielle Auslösung eines Bürgerkrieges. 

Der Zuspruch für Tante Merkel wächst wieder; wie uns die Medien belehren, die nächste Amtszeit der Kanzlerin einzuleiten.

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